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Bhutan Trekking

Trekking - Info

Mit seiner herrlichen unberührten Landschaft, den hohen Bergen und tief eingeschnittenen Tälern bietet Bhutan ausgezeichnete Möglichkeiten zum Trekking. Tag für Tag entfaltet sich die Schönheit vor den Augen der Wanderer, von Region zu Region erleben sie unterschiedliche Lebensstile, von der Lebhaftigkeit der Hauptstadt Thimphu bis zu den einsam gelegenen Bergdörfern.

Durch diese Landschaft zu wandern, ist sehr empfehlenswert, denn die Vielfalt ist noch größer als in anderen Himalaya-Ländern. Sie reicht von dichten subtropischen Dschungeln bis zu alpinen Büschen und dem gesamten Spektrum der Flora und Fauna des Himalaya. Das Land ist nur dünn besiedelt, mit weit verstreut liegenden Dörfern. Man kann manchmal tagelang gehen, ohne eine Siedlung zu entdecken. Die ersten „Himalaya-Trekker“ waren portugiesische Missionare aus dem südindischen Goa (um 1624), etwa 200 Jahre später folgten die Briten. Der Himalaya ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für westliche Trekker und Bergsteiger, Trekking in Bhutan jedoch eine relativ neue Erscheinung. Die herrliche Landschaft, die eigenwillige Architektur der Gebäude, die schneebedeckten Gipfel, die farbenfrohen Dzong (Klosterfestungen), der lamaistische Buddhismus und die freundlichen Menschen hinterlassen einen unauslöschbaren Eindruck bei allen Trekking-Freunden.Seit 1994 ist das Besteigen von Bergen über 6.000 Metern mit Rücksicht auf die lokalen,religiösen Traditionen nicht gestattet; seit 2003 ist Bergsteigen unmöglich.

Für jede Trekking-Tour ist eine Genehmigung (permit) erforderlich, die wie das gesamteTrekking von unserer ÖBG-Agentur organisiert wird. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs Personen. Das Tagesprogramm besteht in der Regel aus fünf- bis sechsstündigen Fußmärschen. Packtiere (Ponys, in höheren Regionen auch Yaks) werden für den Transportvon Gepäck, Vorräten und Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Ebenso wird auch die Campingausrüstung bereitgestellt. Alle Gruppen werden von einem ausgebildeten (englischsprechenden) Führer, einem Koch,einem Helfer und mindestens einem Treiber für die Tiere begleitet. Ein Teil der Begleiter geht jeden Tag voraus und baut das Lager auf, bevor die Trekker ankommen. Denn nach einigen Stunden Fußweg ist eine frische Tasse Tee oder Kaffee bei Ankunft hochwillkommen. Alle Mahlzeiten werden sorgfältig geplant. Es gibt ein warmes Frühstück, zum Abendessen besteht die Auswahl aus mehreren Gerichten. In abgelegenen Regionen findet man wenige Dörfer und Menschen, für Grundkomfort und Sicherheit der Wanderer ist jedoch in jeder Hinsicht gesorgt.


Die Höhenkrankheit kann für Trekker in Bhutan zum akuten Problem werden. Fast alle der beschriebenen Routen führen in Höhen über 3000 Meter. Wer sich nicht angemessen akklimatisiert hat oder an Höhenkrankheit leidet, sollte sich nicht auf den Weg machen. Wer nicht an große Höhen gewöhnt ist, sollte langsam beginnen und dem Körper Gelegenheitgeben, sich an die Höhe zu gewöhnen.

Die Trekking-Saisonen richten sich nach den Wetterbedingungen, die die Treks im Winter durch das rauhe Klima und im Sommer durch den Monsunregen schwierig bis unmöglichmachen.


Der ÖBG-Reisedienst bietet eine Reihe von Treks an, die weite Teile des zentralen und des nördlichen Teils des Landes abdecken. Jeder hat seinen eigenen Charakter und Charme, einige sind selbst für erfahrene Trekker recht schwierig. Wer in körperlich guter Verfassung ist, kann jedoch den größten Teil der Routen meistern. Es gibt auch einige leichte Strecken für jede Altersgruppe, die nicht zu lang oder anstrengend sind und auch wichtige Besichtigungsorte einschließen. Selbstverständlich berücksichtigen wir gerne Sonderwünsche und können auch Routenergänzungen und –änderungen realisieren. Ganz neu ist der 4-tägige Trek ins Haa-Tal, der erst seit Kurzem möglich ist. Er ist auch ideal zum Kombinieren mit unserem mehrtägigen Rundreise-Modellprogramm Thimpu-Punakha-Paro.

Folgende Ausrüstung sollten Sie für das Trekking selbst mitbringen: Schlafsack, Isomatte, bequeme Wanderschuhe, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme, Taschenlampe, Insektenschutzmittel, persönliche Toiletteartikel und benötigte Medizin,während der Regenzeit auch Regenkleidung.

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